Baum

Im Gespräch mit St. PöltnerInnen | Thema Hitze & Begrünung

Ein Teil unseres Projekts besteht auch aus Beobachten und Meinungen einholen – Monitoring. Um an Meinungen zu kommen, führen wir zum Beispiel Gespräche mit verschiedenen Bevölkerungsgruppen – Fokusgruppengespräche.

Wir wollen herausfinden, welche Sichtweise die einzelnen BewohnerInnen der Stadt auf das Thema Grünoasen haben, wofür ihnen der Grünraum überhaupt nützlich erscheint, wo und warum er ihnen fehlt. Werden Grünflächen zum Beispiel als wichtiger Rückzugsort in sommerlicher Hitze empfunden?

Die Ergebnisse unserer Untersuchungen sollen Zusammenhänge zwischen Klima, Stadtleben und Wohlbefinden dokumentierten.

Am 30. August, kurz vor dem Kick-off am 1. September, fand so ein Fokusgruppengespräch statt. b-nk setzte sich mit einigen St. PöltnerInnen an einen Tisch und befragte sie zu ihren Wünschen für ein grüneres St. Pölten, zu den Wahrnehmungen in dem Zusammenhang:

In einer ersten Vorstellrunde wurden die Details zu den Wohnorten der TeilnehmerInnen erhoben (In welchem Stadtteil leben Sie? Verfügt Ihr Haushalt über einen privaten Freiraum? Gibt es in der Nähe Grün?).

Dann waren die Teilnehmenden dazu eingeladen, drei Begriffe zum Themenkomplex „Stadt St. Pölten – Hitze – Begrünung“ auf Kärtchen zu schreiben. Diese Kärtchen sollten im Lauf des Abends ergänzt werden.

Später wurden Möglichkeiten, die Stadt, die Wohnung oder den eigenen Körper zu kühlen, auf drei Plakaten mit mehreren Bildern dazu vorgestellt. Mittels 4 Klebepunkten konnten diese Möglichkeiten von den BürgerInnen bewertet werden.
Grüne Orte bzw. Begrünungen wurden hierbei deutlich als kühlend empfunden. Ein häufig geäußerter Wunsch: Sie sollen Bestandteil von Zonen der urbanen Hitze sein, besonders in der Innenstadt. Beliebte Lösungen waren hier Fassadenbegrünungen, Alleen, Parks, begrünte Überdachungen und Durchgänge (Pergolen) und Bäume.
Auch bei der Kühlung der Wohnung wurde Wert gelegt auf eine grüne Umgebung (Fenster mit Pflanzen, begrünter Balkon). Bei der Kühlung des eigenen Körpers wurde Wäldern und Bäumen ein hoher Stellenwert beigemessen – neben Schwimmbädern und erfrischenden Getränken.

Mit einem Fragebogen zum Thema urbane Hitze wurden dann die persönlichen Empfindungen zur sommerlichen Hitze anonym abgefragt.

In zwei Gruppengesprächen standen danach folgende Themen zur Diskussion:

  • Der Zusammenhang zwischen Klima und Grün in der Stadt sowie der Umgang mit Herausforderungen wie Hitze beispielsweise und die wohltuende Wirkung von Wasser und Grünflächen
  • Nutzung und Angebot von Grün in der Stadt
  • Wünsche und Ideen zur Schaffung von mehr Grünräumen

Am Ende des Abends sollten die TeilnehmerInnen die Kärtchen aus der Vorstellrunde durch drei Begriffe ergänzen, die sie aus der Diskussionsrunde mitgenommen hatten.

Zusammenfassend können wir sagen: Der ausgleichende Effekt von Grün- aber auch Wasserflächen in der sommerlichen Hitze wird deutlich wahrgenommen. Besonders in der Innenstadt sehnen sich die Menschen nach Kühlung.

Hier ein paar Eindrücke von diesem Abend:

 

Was bei einer unserer letzten Befragungen herauskam, können Sie hier nachlesen. Damals haben wir uns beim Sonnenparkfest umgehört.
Sie können sich aber auch darüber informieren, was ältere BewohnerInnen dieser Stadt so bewegt.

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