Baum

Bautage in der Kremser Gasse | Unsere ersten grünen Stadtmöbel sind fertig

In der Kremsergasse stehen jetzt zwei Holzmöbel mit Rankwänden. Die bieten nicht nur Platz für PassantInnen, die eine Rast einlegen wollen, sondern auch für Pflanzen. Gebaut haben wir daran am 20. & 21. März sowie im 2. April.

Im Sonnenpark haben wir nach einem vorgezeichneten Plan die Grundgerüste aus Holz gefertigt. Die haben wir dann in die Kremser Gasse verfrachtet und dort bepflanzt: Mit Nektarine, Felsenbirne, Ribisel und Kiwi. Später haben die Möbelstücke noch einen Feinschliff bekommen. Ab jetzt heißt es: Pflegen : )

Hier seht ihr Bilder von den Bauarbeiten und der Stadtoase:

 

Zur Entstehungsgeschichte:

Wer sich noch an den Kick-off im September 2018 erinnert und den Planungs-Workshop im Dezember, weiß vielleicht, dass da noch mehr geplant war. Unter andere Kräuterbeete, bewachsene Laternen und ein „grünes Dach“. Beim Absprechen mit der Stadtplanung haben wir aber festgestellt, dass einiges die Umsetzung verhindert, weswegen wir den Plan angepasst haben.

Abgesehen davon, dass die Gasse sehr schmal ist, gibt es zahlreiche Einbauten im Untergrund. Feuerwehrzufahrten und Fluchtwege bestehen. Es muss ein bestimmter Abstand der Objekte zu den Geschäftslokalen eingehalten werden und sie müssen beweglich sein. Auch die Arbeit an den Fassaden unterliegt bestimmten Gesetzen und auch die BesitzerInnen müssen sich einverstanden mit Arbeiten erklären. Das beeinflusst den Raum der Möglichkeiten.

Ein Beispiel: Eine wesentliche Idee beim Kick-Off war ja der Bau eines „grünen Daches“: Stahlseile sollten zwischen den Häusern der Kremsergasse gespannt werden, um mit Rankpflanzen bewachsen ein natürliches, grünes Dach zu bilden und der heißen Kremsergasse Schatten zu spenden. Eines unserer absoluten Lieblingsprojekte, das aber leider nicht umgesetzt werden kann, zumindest nicht in der Kremser Gasse.

Warum?

  • Schwierig war hier die Abklärung mit privaten ImmobilienbesitzerInnen, an deren Gebäuden die Befestigungen angebracht werden sollten.
  • Die Gebäude stehen allesamt unter Denkmalschutz.
  • Die Kremsergasse ist gänzlich versiegelt, weshalb man nicht einfach direkt in den Boden etwas einpflanzen kann große Pflanzen in Trögen statt in echter Erde sind aber sehr betreuungsintensiv.
  • Es gab statische Einwände eines Ziviltechnikers, der eine zu hohe Traglast der voll bewachsenen Trägerseile feststellte.

Die gute Nachricht: Das Projektteam konnte die Stadtplanung St. Pölten von dieser innovativen Idee begeistern, weshalb nun nach einem alternativen Standort gesucht wird.

Was geschah abgesehen von den Bauarbeiten sonst schon vor Ort?
Am 5. April war das Stadtoasen-Team von 15 bis 18 Uhr mit einem Infostand für das StadtoasenTREFF in der Kremser Gasse vor Ort, um alle Fragen von Interessierten zum Projekt zu beantworten.

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